EIN NACHMITTAG DES GUTEN LEBENS AM PARKING DAY


Anlässlich des Internationalen Parking Days am Freitag, den 18. September sowie der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2020 gestalteten wir gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfer*innen vier Parklücken auf der Louisenstraße und haben mit Blumentöpfen, Infostand und Siebdruckwerkstatt das gute Leben in der Äußeren Neustadt schon mal ausprobiert.





Der Parking Day ist ein internationaler Aktionstag: In zahlreichen Städten auf der ganzen Welt werden zu diesem Anlass Parklücken nicht für das Abstellen von Autos genutzt. Stattdessen wird dort für einen Tag gemeinsam musiziert, Kuchen verspeist, in der Hängematte oder im Liegestuhl entspannt oder sogar in mobilen Hochbeeten gegärtnert.


In den Parklücken der "Woche des guten Lebens" gab es am vergangenen Freitag Nachmittag ebenfalls einiges zu erleben: An der mobilen Siebdruckwerkstatt konnten eigene T-Shirts oder Beutel mit "Woche des guten Lebens"- Motiv bedruckt werden und es gab eine Plakate-Mal-Station. Die Straße wurde mit Kreide-Pflanzen und einem Kreide-Zebrastreifen verschönert. Zudem wurden die Gewinner*innen der großen Postkarten-Malaktion prämiert, deren Bilder die Besucher*innen ebenfalls vor Ort bestaunen konnten.



Auch am Tag darauf drehte sich alles um das Thema nachhaltige Mobilität. Bei der Radentscheid-Veranstaltung der Verkehrswende Dresden am 19. September auf dem Martin-Luther-Platz waren wir mit einem Parcours vor Ort. Nach dem Motto "Wie schnell kommst du durch den Großstadtdschungel?" konnten sich große und kleine Teilnehmer*innen beim Hindernislauf ausprobieren.


Von 13.30 bis 15 Uhr wurde es politisch: Bei der Podiumsdiskussion "Radentscheid in Dresden!?" ging es um die Frage, wie eine fahrradgerechte Infrastruktur gesetzlich verankert werden kann. In Berlin und vielen anderen Städten existiert bereits eine solche Gesetzesgrundlage. Zur Frage, wie ein solcher Radentscheid in Dresden durchgeführt werden könnte und welche Chancen dieser bei den Dresdner*innen hätte, diskutierte unter anderem Judith Kleibs, eine der Projektkoordinatorinnen der "Woche des guten Lebens". Sie berichtete von ihren Erfahrungen, Unterstützer*innen für das Projekt zu gewinnen und sprach sich dafür aus, einen grundsätzlichen Diskurs zu dem Thema anzuregen, wie Menschen in Städten zusammen leben wollen.







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