"NEUSTADTPORTRAITS" - GESICHTER UND STIMMEN ZUR "WOCHE DES GUTEN LEBENS"

Aktualisiert: März 9


Wer sind die Menschen, die in der Äußeren Neustadt leben und was denken sie über die "Woche des guten Lebens"? In unserem Blog stellen wir euch jede Woche Neustädter*innen und ihre Meinung und Ideen zum Verkehrsexperiment vor.





WER BIST DU?

Ich bin Katja – meinen Führerschein habe ich erst drei Jahre, das heißt, ich habe bis zu meinem 35. Lebensjahr autofrei gelebt und es war machbar. Auch meine Eltern waren lange keine Autofahrer, so dass Familienausflüge immer mit Straßenbahn oder Zug stattfanden.

Für mich bot sich vor zwei Jahren die Gelegenheit ein eigenes Auto zu haben und dafür bin ich um ehrlich zu sein auch sehr dankbar, da es gerade für mein Hobby „das Fotografieren“, Familienbesuche und Kundengespräche abseits von Dresden unkomplizierter ist. Aber ich bevorzuge für Strecken in der Stadt weiterhin das Fahrrad oder laufe.


WIE MÖCHTEST DU DEN FREIEN RAUM AUF DER STRASSE ZUR "WOCHE DES GUTEN LEBENS" NUTZEN?

Weniger Autos bedeuten weniger befahrene Straßen und damit weniger Stress, mehr Ruhe und Sicherheit, vor allem für Senioren, Kinder und Behinderte. Das sorgt auch für etwas Entschleunigung im Stadtraum und mehr Achtung und Wertschätzung füreinander.

„Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich doch heute mein Apfelbäumchen pflanzen“ hat schon Luther gesagt - deshalb lasst uns sinnbildlich damit anfangen, damit eine Streuobstwiese entstehen kann ;) Das heißt: eine autofreie Woche, die durch die einzelnen Aktionen viel Zuspruch erhält, ist schon mal viel wert und könnte damit auch in Zukunft länger dauern als eine Woche.


WAS GIBT ES AUS DEINER SICHT ZU BEACHTEN ODER ZU VERBESSERN, DAMIT ALLE ZUFRIEDEN SIND?

Wie schon erwähnt bin ich nicht grundsätzlich gegen Autos, aber ich sehe die Woche als Experiment dafür, dass es nicht schlimm ist, mal ein paar Meter weiter zum eigenen Auto zu laufen oder ganz darauf zu verzichten. Auf weite Sicht wünsche ich mir, dass die (teuren) Stellplätze wegfallen und mehr Tiefgaragen entstehen. Somit wäre das Bedürfnis nach mehr Platz auf der Straße und gleichzeitig das der Autoliebhaber gestillt.


EINEN PARKPLATZ ERSETZT DU MIT... ...einer Seifenblasen-Maschine oder einem Seifenblasenmann/einer Seifenblasenfrau mit Seifenblasen-Angel.



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